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KiTa-Pläne der SPD gehen an den Bedürfnissen junger Familien vorbei

CDU: Erhöhung der Betreuungsqualität wichtig

Freitag, 24. März 2017

Die KiTa-Pläne der SPD für die nächste Legislaturperiode gehen an den Bedürfnissen der jungen Familien vorbei, kritisiert der CDU Landtagskandidat Vincenzo Copertino. Anlässlich einer Pressekonferenz zur aktuellen KiTa-Situation kündigte NRW-Familienministerin Kampmann an, das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) zum Kindergartenjahr 2018/2019 zu reformieren und Beitragsfreiheit für Kinderbetreuung bis zu 30 Stunden in der Woche einzuführen.

„Die Familienministerin missbraucht ihr Amt dazu, eine Pressekonferenz zu einer Wahlkampfveranstaltung der SPD zu machen, anstatt endlich ein gemeinsames Konzept aller Kita-Träger vorzulegen!“, so Vincenzo Copertino. Auch gebe sie ein Wahlversprechen ab, ohne zu konkretisieren, wie dies finanziert werden soll. Es bleibe völlig offen, welche Kosten tatsächlich auf die Eltern, Kommunen und die Kita-Träger zukommen werden.

Vincenzo Copertino: „Mit der Gießkanne Wahlgeschenke anzukündigen, ist nicht zielführend!“ Die von der Familienministerin vorgetragenen Eckpunkte seien bezeichnenderweise zudem dabei weder mit den Betroffenen noch mit dem Koalitionspartner abgestimmt. Stattdessen habe die Familienministerin aus dem Wahlprogramm der SPD vorgelesen. Abermals beschränkt sich die Familienministerin auf eine Politik der Ankündigungen und Andeutungen.

Die CDU hat mehrfach unterstrichen, dass sie bereit sei, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren in einem transparenten Verfahren eine neue Kita-Finanzierung auf dem Weg zu bringen.

Vincenzo Copertino: „Zwar ist für die CDU die Beitragsfreiheit ein Fernziel, vorrangig ist aber für uns die Erhöhung der Betreuungsqualität, wie zum Beispiel durch kleinere Gruppen. Wichtiger ist darüber hinaus, dass die Betreuungszeiten flexibler gestaltet werden, damit Eltern Familie und Beruf besser vereinbaren können.“